Anno dazumahl

Als wäre es gestern gewesen, erinnere ich mich noch gut an jene Zeiten, als wir über die Grenze nach Italien mussten, um frische italienische Lebensmittel zu importieren:

Goldgrünes Olivenöl, würziger Parmesan, gereifter Balsamico-Essig und variantenreiche Nudeln wanderten in den Kofferraum.

Damals habe ich – dank meines Vaters – die Leidenschaft für die Cucina Italiana entdeckt. Er war als „Karawankenholz-Verkäufer“ sehr viel im Süden unterwegs und brachte von seinen Reisen unter anderem auch frische Tagliatelle und Ravioli mit, die ich – nach den langen Autofahrten – erst vorsichtig voneinander lösen musste, so unzertrennlich waren sie.
 
Jedes Mal freute ich mich aufs Neue auf den Genuss der frischen Al-dente-Teigwaren mit der original Bolognese aus Bologna à la Mamma, die sich – so wie ich heute – streng an das Originalrezept hielt. Darüber Parmigiano-Reggiano aus Reggio Emilia. Ein Hochgenuss!
Neben meinen Eltern haben auch meine vielen Aufenthalte in Italien, vor allen Dingen in der Toskana, meinen Kochstil sehr geprägt. Die Bavette Toscana – jeden Dienstag im La Pasta – zeugen davon.
 
Ich freue mich, wenn sich unsere italienischen Gaumenfreuden mit unseren Gästen im La Pasta so innig verbinden wie die Teigwaren mit den täglich variierenden Saucen. Deshalb wird bei uns auch nur bezahlt, wenn es geschmeckt hat. Die Portionsgrößen hängen von Ihrem Hunger ab, gerne servieren wir Ihnen auch kleinere Portionen!

Buon appetito im La Pasta wünscht

1982

Gründung La Pasta durch Itha Starhemberg am Theaterplatz mit frisch produzierter, gewalzter, geschnittener oder gefüllter Pasta, frischen Tortellini und Ravioli. Einführung des hausgemachten, überaus beliebten Ragout Bolognese nach einem italienischen Originalrezept.

1983

Produktion der Teigwaren wird auf 5 Mal wöchentlich angehoben. Do & Co in Wien wird auf die Qualität aufmerksam, kauft die La-Pasta-Bandnudeln und etikettiert sie als „Do & Co“-Qualität. Belieferung der gehobenen Gastronomie in ganz Österreich: vom Hospiz am Arlberg über das legendäre „Stamperl“ in Kitzbühel und den Österreichischen Hof in Salzburg bis hin zu Delikatessengeschäften am Naschmarkt.

1987–1988

Restaurant „La Pasta di più“ im 1. Stock über der legendären Rainer’s Bar am Monte-Carlo-Platz in Pörtschach mit Gästen wie Formel-1-Superstar Nelson Piquet, der hier seinen Geburtstag feierte.

1989

Einführung des schnellen italienischen Mittagstisches im La Pasta.

1993

Übernahme La Pasta durch Franz Josef Starhemberg, Einstellen des Großhandels und Konzentration auf die Produktion für den eigenen stetig wachsenden Bedarf im La Pasta.

1995

Erster Umbau des Geschäftes, dem zwei weitere folgen sollen, um mehr Platz für die Gäste zu schaffen.

2004

Umbau der Küche auf EU-Standards.

2011

Der Innenhof wird zum Gastgarten.

2015

Das Team besteht nur noch aus gelernten gastronomischen Fachkräften.